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STADTPLAN

Die Hauptstraße teilt die Stadt sehr genau auf die östliche und die westliche Hälfte.

Die Seitenstraßen führen von der Hauptstraße zu den Stadtmauern und erinnern an einen Fischgrätenraster.

Solch ein perfekter Stadtplan war dem Terrain auf dem die Stadt aufgebaut wurde angepasst und ermöglichte somit ideale Lebensbedingungen und insbesondere eine gute Organisierung der Verteidigung der Stadt.



LandTOR

Über dem Eingangslandtor befinden sich zwei Symbole der Geschichte von Korčula:

- die Tafel mit dem geflügelten Löwen des Heiligen Markus als Symbol der Herrschaft der Republik Venedig,

- die Gedenktafel zum 1000-Jubiläum der Krönung des ersten kroatischen Königs Tomislav.

ALTGRIECHISCHESTEINTAFEL

Das Stadtmuseum im Gabrielis Palast (16 Jahrhundert) zeigt den Besuchern das Leben der alten Stadt Korčula.
Im Erdgeschoss ist die "Lumbardska psefizma" ausgestellt – Innschrift im Stein, in Lumbarda entdeckt,die die Gründung der griechischen Stadt im 4. Jahrhundert vor Christus beschreibt.
Die kürzere Innschrift beschreibt den vorherigen Vertrag, welcher zwischen den griechischen Einwanderern von der Insel Issa (Insel Vis) und den einheimischen Illyrischen Häuptlingen geschlossen wurde, danach werden alle Einwanderer zur bedingungslosen Treue verpflichtet und die Innschrift endet mit einer Liste der 180 Einwandererfamilien.

HISTORISCHES ZENTRUM

Statuta et leges civitatis et insulae Curzulae
5. Jahrhundert Frühchristliche Kirche auf der kleinen Insel Majsan – der älteste Nachweis des Christentums auf Korčula.
Jahr 1000 Der venezianische Doge Petar II Orseolo erobert Korčula und es beginnt das Zeitalter der venezianischen Herrschaft, die sich bis 1420 mit Zeiten der Herrschaft der kroatischen, der kroatisch-ungarischen, der Herrscher von Zahumlje und der bosnischen Herrscher abwechselt.
Jahr 1214 Entstehung des „Statuts der Stadt und der Insel Korčula“ - "Statuta et leges civitatis et insulae Curzolae" – Gesetzbuch über das Leben und die Verwaltung der Stadt und der Insel Korčula, sowie die rechtliche Grundlage der Autonomie der Korčula Gemeinde.

Curzola
Das historische Zentrum der Insel wurde auf der kleinen Halbinsel erbaut, was die Passage zwischen der Insel und dem Festland auf nicht mehr als 1270 Meter verringert. Gerade die gegebene Möglichkeit der Überwachung der Fahrten der Galeeren und Segelschiffe entlang der östlichen Adriaküste von diesem Landstrich aus, war der Grund zum Aufbau der Stadtfestung, die für verschiedene Herrscher von allergrößter Bedeutung war. Die heutige Form entwickelt sie sich im 13. Jahrhundert, in den Jahren der Entstehung der Statute, der Ankunft der Fürsten Zorzi, dem Jahrhundert des Marco Polo. Das Mauerwerk und die Türme werden ab dieser Zeit grösser und stärker, und die Häuser und Kirchen werden höher und behaglicher. Auf dem Höhepunkt ihrer Macht im 16 Jahrhundert sollte die Stadt „bis zu 6.000 Einwohner aufnehmen“.


Kanavelić-Tower
Jahr 1871 beginnt das Abreißen der Stadtmauer und der Türme. Das Kriegsministerium aus Wien informierte im Jahr 1863 die Kommunalverwaltung von Korčula, dass die Stadtmauer und die Türme für Wien von keinem Nutzen mehr seien, dass es die Instandhaltungskosten derselben nicht mehr tragen wird und dass sie der Stadt Korčula zur Verfügung gestellt werden Die Antwort der Ratsversammlung war der Abriss des größten Teils der Stadtmauern, außer des südlichen Teils, und der Abriss von drei Türmen. Zwischen den Türmen Zakrjan und Rampade (moderner Name des Turms der Allerheiligen aus dem Jahre 1493) befanden sich zwei weitere Türme, welche im 19. Jahrhundert abgerissen worden sind: der Turm Parilo und der Turm des Neuen Tores. Auf Rampada selbst sind auch heutzutage die Mauern und die Fundamente des älteren Turms ( Kleiner Turm der Allerheiligen ), sichtbar, der im Jahr 1879 abgerissen wurde.

KULTURERBE


Lođa - Korčula
Die Oststraße 'Ulica javne dobrotvornosti' (Straße der Wohltätigkeit) ist die einzige Straße in Korčula ohne Treppen und deswegen wird sie oft die Straße der Denker genannt.

Ihr gegenüber, in Richtung Westen, befindet sich die einzige private Straße von Korčula.
Der Stadtfürst benutzte sie, um vom Marktplatz zu seinem Palast zu gelangen Loggia "Loža" aus dem Jahr 1548 – jahrhundertelang das einzige Gebäude außerhalb der Stadtmauern, und sie hatte verschiedene Verwendungszwecke – von der Polizei- und Zoll-Kontrollstation bis zum Warteraum für Passagiere und als Fremdenverkehrsbüro.

St Marks Cathedral
Die St. Markus Kathedrale ist ein Gotik-Renaissance Bauwerk, dass vom Anfang bis Ende des 15. Jahrhunderts gebaut wurde, vorwiegend von Baumeistern aus Korčula und aus Korčula Stein von den Inseln Vrnika und Kamenjaka. Erster Baumeister der Kathedrale war Hranić Dragošević aus Korčula, gefolgt von Ratko Ivančić und Ende des 15. gibt der bekannteste mittelalterliche Baumeister aus Korčula Marko Andrijić (gestorben 1507) der Kathedrale ihren genialen Abschluss. Das Portal mit den Löwenfiguren und dem Heiligen Markus hat der Meister Bonino aus Mailand 1412 gemeißel, sowie das Portal mit der Gestalt des Heiligen Petrus an der Kirsche des Heiligen Petrus. Die atemberaubende Rosette, der Kranz, die Spitze des Glockenturms und das Ziborium über dem Hauptaltar in der Kathedrale, sind Werke von Marko Andrijić.

Hotel KORČULA

Das Hotel Korčula wurde 1871 als Kaffeehaus erbaut, zum Zeitpunkt als man mit dem Abreißen der Stadtmauern und Türme begann, und seit 1912 besteht es als das erste moderne Hotel auf der Insel Korčula.

Eine besondere Attraktion des Hotels „Korčula“ sind die Sonnenuntergänge beobachtet von der Hotelterrasse und insbesondere im Frühsommer, wenn die Sonne in der Mitte des Kanals untergeht.


CUkARINI - KORČULA
Traditionelles Gebäck aus Korčula:
cukarini, klašuni, hrustule und prikle ("pršurate"), sowie die sehr schmackhafte "rozata" (Creme Karamell).

Zu Ostern werden auf der ganzen Insel die traditionellen süßen Osterbrote gebacken, "sirnice" In Čara, Smokvica, Blato und Vela Luka werden zum Fest der Allerheiligen die Brote "lumblija" gebacken.

In der Stadt Korčula wird zum Fest des Heiligen Martins der Kuchen "lojenica" gebacken


Pošip-Rukatac-Grk-Plavac- KORČULA
Pošip ist ein trockener Weißwein aus Čara und Smokvica. Es ist der erste gesetzlich geschützte Wein von der Insel Korčula. Die Rebsorte ist autochthon.
Rukatac ist ein trockener Weißwein aus Smokvica, der in anderen Regionen Dalmatiens unter den Namen Maraština bekannt ist. Grk (Grk) ist ein trockener Weißwein aus Lumbarda, der nur in Lumbarda im Sandboden gedeiht, weswegen er ein einzigartiges Aroma hat. Die Rebsorte ist autochthon. Plavac heißen besten Rotweine aus Korčula und die berühmtesten Plavac Weine kommen aus den sonnigen südlichen Buchten "Defora". Die besten trockenen Rotweine Kroatiens sind Postup und Dingač von der Rebsorte Plavac mali, die auf südlichen Hügeln der Halbinsel Pelješac reift.

ST. MARKUSKATHEDRALE

Im Erdgeschoss des Glockenturms der St. Markus Kathedrale befindet sich "Pieta" von Ivan Meštrović, sowie die Statue von Christus dem Erlöser von Frano Kršinić.
Neben der Eingangstür zur Sakristei befindet sich die Statue des Heiligen Blasius, des Schutzpatrons von Dubrovnik, ebenfalls ein Werk von Ivan Mestrović sowie die Reliefs der Mutter Theresa, des Seligen Alojzije Stepinac (Kerdić), Marija Propetog Petković und Ivan Merc (A. Lozica). Am Eingang in die Sakristei befindet sich das Relief des Heiligen Michaels, eine atemberaubende Gotische Arbeit eines unbekannten Meisters. (14./15. Jahrhundert).

Blaž Jurjev Trogiranin

Eines der bedeutendsten Kunstwerke, welches in der Abteischatzkammer aufbewahrt wird, ist das Polyptychon „Mutter Gottes mit dem Kind und den Heiligen“ des Malers Blaž Jurjev Trogiranin.

Blaž Jurjev Trogiranin (?-1450) ist der bedeutendste Name der kroatischen Gotik und in Korčula hielt er sich von 1431 bis 1435 auf und malte für die Kirchen von Korčula und gab Unterricht in Zeichnen und Malen.

St. AntunHügel

Von der Stadt Korčula führt der Weg entlang des Meeres in Richtung des Hügels Glavica svetoga Antuna, nach dem dieser Teil der Stadt auch benannt wurde: Sveti Antun (der Heilige Antonius).
Auf der Spitze des Hügels, zu der 101 Steintreppen und eine Zypressenallee führen, befindet sich die Kirche des Heiligen Antonius und die einsiedlerische Bleibe aus dem Jahre 1420 mit den Reliefs des Heiligen Antonius des Einsiedlers und des Heiligen Antonius von Padua.
Die Allee und die Treppen hat Ende des 17. Jahrhunderts der Bischoff Španić angelegt, und 1707 wurde er in dieser Kirche auch beigesetzt.

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Es gibt mehrere Werke des großen kroatischen Bildhauer Ivan Meštrović, in Korčula. Einer von ihnen, die Statue des heiligen Blasius (Sv. Vlaho), der Schutzpatron von Dubrovnik befindet sich neben dem Eingang zur Sakristei in Kathedrale von St. Mark.

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Besuchen Abbey Treasury in Korčula Ortszentrum